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Sehenswürdigkeiten und Impressionen von Gran Canaria


Inhaltsverzeichnis
 
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Las Palmas
Tourismusbüro Leon y Castillo 17

Telefon: 928 21 96 00

     
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Gran Canaria

Der Süden von Gran Canaria

Der Süden von Gran Canaria ist eines der größten Urlaubsgebiete von Europa. Der Grund sind vor allem die Strände (allen voran der Superstrand von Playa de Inges und Maspalomas) und das Klima. Im Süden von Gran Canaria herrscht 12 Monate im Jahr Urlaubswetter. Dementsprechend ist die Haupturlaubszeit der Winter. Während es selbst in Südeuropa kühl und regnerisch ist, kann man sich hier über Sonne und Temperaturen um 25 freuen. Im Sommer (Juni bis September) ist wesentlich weniger los, das Klima ist natürlich auch dann hervorragend. Es regnet das ganze Jahr so gut wie nie, die Landschaft ist wüstenhaft.

Maspalomas /Playa de Ingles: Die beiden zusammengewachsenen Orte sind in den letzten 30 Jahren entstanden. Mehrere 100 Hotels, Restaurants, Kneipen, Läden, Shopping-Center, Diskotheken usw. sind ausschließlich für den Tourismus gebaut worden. 99% sind Pauschaltouristen, Individualtouristen gibt es kaum. Trotz der vielen Hotels und Apartments ist es kaum möglich vor Ort ein billiges Zimmer zu finden. Wer es doch versucht sollte es nördlich der Schnellstraße in San Fernando versuchen. Hier leben die Einheimischen, die in dem Touristenzentrum arbeiten. Billig und akzeptabel ist die Pension Alvarez. Dort kostet ein Zimmer 20-25 Euro am Tag. Wer sich längerfristig einmietet, sollte mit Preisen um 12 Euro am Tag rechnen (vor allem im Sommer). Längerfristige Mietwohnungen (auch Apartments) sind allgemein teuer. Unter 500 Euro mit Nebenkosten ist kaum etwas zu finden. Langfristmieter ohne große Brieftasche sollten es auch in San Fernando versuchen. Busse: Davon gibt es im Süden keinen Mangel. Die Touristenorte sind tagsüber mindestens alle 20 Minuten mit Bussen untereinander verbunden, Nachtbusse fahren stündlich. Auch in Hauptstadt und zum Flughafen gibt es auch genug Busse. Will man diese Hauptstrecken benutzen braucht man kaum einen Fahrplan. Man stellt sich einfach an eine Haltestelle und wird kaum länger als 15 Minuten warten müssen. Von Südwesten in den Norden entlang der Westküste ist allerdings schwierig. Es gibt nur 2-3 Busse am Tag und man muß in San Nicolas umsteigen. Die wenige Busse in den Norden fahren in Puerto de Mogan ab.

Der Norden von Gran Canaria

Anders als im Süden gibt es im Norden kaum Tourismus. Das Wetter ist regnerischer und windiger als im Süden, die Landschaft ist grüner und abwechsungsreicher. Viele Einwohner leben von der Landwirtschaft, vor allem sieht man überall Bananenplantagen.

Galdar /Guia: Galdar ist die größte Stadt im Norden von Gran Canaria. Das Leben ist kanarisch geblieben, von den großen Touristenzentren im Süden bekommt man hier nicht viel mit.

Puerto de Las Nieves:
Im kleinen Hafenort fahren die großen Fähren in das nahe Teneriffa ab. Es gibt einige gute Fischrestaurants, Pensionen und Apartmentanlagen. Im Moment wird viel gebaut. Der Ort zieht vor allem Deutsche an, die Ruhe und Einfachheit suchen. Busse: Fahren auch im Norden sehr häufig. Von Las Palmas erreicht man alle oben beschriebenen Orte mindestens halbstündlich. Der Busbahnhof von Galdar ist die große Umsteigestation im Norden.

Puerto de Mogan

Der Ort im Südwesten Gran Canarias ist immer noch ein schöner Urlaubsort. Der Fischerort hat seine kleine Altstadt mit kleinen, malerischen Gassen erhalten. In den 90er Jahren wurde der Ort architektonisch gelungen touristisch erweitert. Man hat sich hier erfolgreich gegen Hochhaushotels und Großapartmentanlagen gewehrt. Leider habe ich bei meinem Besuch im Sommer 2005 feststellen müssen, daß dies nicht mehr ganz so ist. Auch hier kann man den Verlockungen des großen Geldes nicht mehr widerstehen. Es werden im Moment große Touristenanlagen hinter dem alten Dorf gebaut. Dennoch ist Puerto de Mogan wohl der schönste Touristenort auf der Insel. Man hat immer noch den Eindruck, daß man hier die Herausforderungen des modernen Tourismus besser versteht als in den anderen Touristenorten der Südküste. Der Strand neben dem Hafen ist schön und gut gepflegt.

Übernachten: sollte man in den einfachen Pensionen der Einheimischen. Gut und sehr günstig ist die Pension Eva an der Einfallstraße. Man fährt mit dem Bus oder Auto vorbei wenn man in Puerto de Mogan ankommt. Ein Doppelzimmer kostet hier unter 20 Euro. Wenn Eva voll ist, kann hier einem weitergeholfen werden ein anderes günstiges Zimmer zu finden. Im Zentrum sind die Zimmer etwas teurer. Ein nettes Apartment mit Küche für 30 Euro sollte außerhalb der absoluten Hauptsaison in Puerto de Mogan immer zu finden sein. Busse: Die Linie 01 verbindet Puerto de Mogan mit den anderen Urlaubsorten entlang der Südküste und der Hauptstadt Las Palmas tagsüber mehrmals stündlich. Die Fahrt in die Hauptstadt dauert etwa 2 Stunden. Weiter in den Norden mit dem Bus zu kommen ist schwieriger: Der Linienbus 38 nach San Nicolas fährt nur 2 mal täglich.

Fähre: Es fahren Fähren die Südküste entlang nach Arguineguin (etwa 15 Euro) über Puerto Rico. Die Fähren sind ausschließlich für Touristen gedacht, die einen Bootsausflug machen wollen. Die Fahrt mit dem Bus ist wesentlich billiger und interessanter. Puerto de Mogan

ist ein Hafenort im Süden der Insel Gran Canaria. Der Ort hat sich um den Hafen von Mogán gebildet. Wer fernab der Touristenmetropolen einen ruhigen Platz zum Erholen sucht, ist hier genau richtig! Leider wurde auch hier in den letzten Jahren sehr viel gebaut. Man gibt sich aber Mühe, den Charme von "Klein Venedig", wie Puerto de Mogan oft genannt wird zu erhalten!

Die Regierung von Gran Canaria hat verboten direkt in Puerto de Mogan Häuser zu bauen, die mehr als zwei Stockwerke hoch sind. Damit sollte der Ruf beibehalten werden, Puerto de Mogan sei ein malerisches Fischerdorf, das in seinem Ursprung trotz Tourismus weitgehend erhalten geblieben ist.

Aus Puerto Rico und Arguinegin legen im schnellen Takt Fährschiffe an, der künstliche Hafen steht voll mit Luxus-Booten und rund um den Hafen wird in den Restaurants fast nur Fast-Food angeboten. Auch der freitägliche Markt ist auf Touristen abgestimmt. Direkt neben Puerto de Mogan hat man einen künstlichen Strand angelegt, um den man relativ dezente Hotelanlagen gebaut hat. Den Namen "Klein Venedig" hat Puerto de Mogan von den zahlreichen Kanälen, die vom Hafen in den Ort führen bekommen. Auch die zahlreichen kleinen Gassen, die sich durch den Ort ziehen, tragen zu dem Erscheinungsbild bei.

Von Las Palmas aus fährt man die Autobahn nach Süden, die in Puerto Rico endet und dann weiter die Küstenstraße Richtung Westen. Nach einigen Kilometern erreicht man Puerto de Mogan. Oder man benutzt die angesprochenen Fährverbindungen.

Arguineguín

oder Arguinegin (in der Sprache der Guanchen "Stilles Wasser") ist eine Ortschaft auf Gran Canaria, Spanien. Der Ort liegt an der Autobahn südlich von Las Palmas an der Südküste der Insel zwischen den Orten Maspalomas und Puerto Rico. Zwar hat Arguinegin auch einen Strand und einen Yachthafen, allerdings ist der Tourismus hier noch nicht so ausgeprägt wie in den genannten Nachbarorten.

Wahrzeichen von Arguinegin ist eine riesige Zementfabrik, die an der Küste errichtet wurde und von weit her zu erkennen ist. Der Alltag spielt sich meistens im Hafen ab, von dort fahren Schiffe nach Puerto de Mogan und Puerto Rico. Hier liegen auch die Docks und in den angrenzenden Hallen werden die gefangenen Fische verarbeitet.

Der Fußballspieler Juan Carlos Valerón stammt aus dieser Stadt.


Gran Canaria vereinigt einen enormen natürlichen Reichtum, in dem ihre vielzähligen hauptsächlich weißen Strände hervorragen, von denen einige einzigartig auf der ganzen Welt sind. Etwa 60 km der 236 km langen Küste von Gran Canaria sind Strände verschiedenster Art; vom beeindruk-kenden Strand von Maspalomas, mit seiner 250 Hektar großen Dünen-landschaft über den geheimen und unberührten Strand von Güigüi, bis zum belebten Strand Las Canteras an der Küste der Hauptstadt (Las Palmas de Gran Canaria).
Das milde Klima und die angenehmen Wassertemperaturen (zwischen 18 Grad in den Wintermonaten und 22 Grad im Rest des Jahres) erlauben die Strandbenutzung das ganze Jahr hindurch.
Außerdem bestechen die Strände durch die Klarheit des Wassers, ihre Sauberkeit und ihre Ausstattung. Insgesamt sind 150 der Strände und Buchten vom Umweltschutzministerium (Ministerio de Medio Ambiente) katalogisiert, von denen 50 über eine Ausstattung (Duschen, Parkplätze, etc.) verfügen. Die restlichen Strände verfügen über keine Ausstattung und sind teilweise schwierig zu erreichen, aber gerade das macht ihre Schönheit und ihren Reiz aus. Allerdings werden einige aufgrund stärker Strömungen nicht zum Baden empfohlen. Die Insel zählt etwa 50 FKK- Strände.
Außer den Stränden weist Gran Canaria noch andere natürliche Quellen auf, die die Insel in einen idealen Ort verwandeln, um den Kontakt mit der Natur zu genießen. Dabei bietet sich ein breit gefächertes Angebot: Spaziergänge in schönen Ecken, Abenteuersport ausüben oder die Entdeckung von hunderten von endemischen Tieren und Pflanzen. Das Landesinnere der Insel präsentiert Landschaften mit verschiedenen Ökosystemen.
Die Gebirge Gran Canarias, die auf einen vulkanischen Ursprung zurück zu führen sind, weisen bei ihrer Beschreibung eine konische Form auf, die durch eine Achse formiert aus dem Schluchten von Tirajana und von Agaete geteilt sind. Aufgrund dieser Achse besteht der große Unterschied zwischen dem Norden und dem Süden der Insel. Vielzählige Schluchten durchfurchen das Zentrum der Insel in abfallender Richtung. Diese charakteristische Eigenschaft, die komplizierte Ge-birgsbeschreibung und die Bergkette von Los Pechos, die vom Nordosten bis Südosten der Insel verläuft, verleiht der Insel seine große klimatische Varietät und die Heterogenität der eingeschlossenen Ökosysteme.
Fast 43% der Hache Gran Canarias, mit anderen Worten 66.571 Hektar Land, ist Naturschutzgebiet. Das bedeutet, dass es ungefähr 1.000 m² Naturschutzgebiet pro Einwohner gibt.
Vor diesem Hintergrund hat sich ein ländliches Tourismusangebot entwickelt, das jahrhundertealte und renovierte Landhäuser einbezieht. In diesem Umfeld wird ein breit gefächertes Freizeitangebot ermöglicht, das von Abenteuersportarten, wie zum Beispiel Klettern, bis zum Wandern reicht. Die Wege, die Teil des historischen Erbes der Insel sind, wurden wieder für den Wanderverkehr hergerichtet.

Golf
Der Golftourismus kann auf der Insel ideal in Szene gesetzt werden. Das Klima und die daraus resultierende Möglichkeit 365 Tage im Jahr zu spielen ist ein bedeutender Vorteil im Vergleich zu anderen Orten der Welt an denen man Golf spielen kann.
Die Insel eröffnete 1891 den allerersten Golfplatz Spaniens in dem Stadtteil Escaleritas in Las Palmas de Gran Canaria, ab 1957 in Bandama und nahm in diesem Bereich eine Art Pioniersfunktion ein. Die ersten Mietglieder des ältesten Golfclubs in Spanien (heute Real Club de Golf de Las Palmas) gehörten der englischen Kolonie auf Gran Canaria an. Hier zeigt sich der bedeutende britische Einfluss auf den Tourismus der Insel.
Trotz der Pioniersfunktion bei der Einführung dieser Sportart hat sich die Infrastruktur für den touristischen Bedarf erst spät entwickelt. Das breite Angebot, das sich erst seit kurzer Zeit den Golfspielen bietet, bringt den entscheidenden Vorteil mit sich, dass es viele moderne Anlagen entstanden sind, die an die anspruchsvollsten Golfspieler angepasst wurden. Hinzu kommt der umschlagbare Preisvorteil der Golfplätze, der sich unterhalb des Nebensaison (Mai bis September) beträgt der Preis für green fee auf den Feldern mit 18 Löchern etwa 50 Euros, für den Rest des Jahres 70 Euros.

Entspann Dich und lass dich verwöhnen
Der "Genesungsaufenthalt" ist einer der ältesten Tourismusarten auf der Welt. Die ersten Touristen, die, - in der zweiten Hälfte des XIX Jahrhunderts- mehr oder weniger auf organisierte Weise Gran Canaria besuchten waren Lungen-, Magen- und Nervenkranke, die dem guten Ruf der Insel als Ort der Wunderheilungen und den Empfehlungen der Hausärzte nachkamen, die das gute Klima und die Heilwässer von Gran Canaria anpriesen.
Heutzutage genießt Gran Canaria noch immer ein Renommee als Erholungs- und Entspannungsort und bietet dafür, als Alternative zum konventionellen Tourismus, vielfältige Möglichkeiten für die Behandlung verschiedener Leiden oder einfach die Gelegenheit einmal so richtig auszuspannen und sich verwöhnen zu lassen.
Auf der Insel befinden sich Kurorte, deren mineralreiche und mit Meereswasser angereicherte Gewässer, geeignet für verschiedene Behandlungen, wie z.B.: chronischer Rheumatismus, schwärende Verletzungen, Hautkrankheiten, Knochenkrankheiten sind. Ebenso können Ermüdungserscheinungen und Stress behandelt bzw. abgebaut werden.
Überall in diesen Wellnesscentern und Kurorten bietet man alle möglichen Heilverfahren und Leistungen - von Algen, Schlammbad, Salzbad, über Aroma-, Hydro-, Thalasso-, Thermo- und Reflextherapie, Lymphdränage, Vichydusche, Whirlpool, Türkisches Bad, Sauna und vieles mehr.

Ferienziel für die ganze Familie
Gran Canaria ist ein Ferienziel für die ganze Familie, wo die Kleinsten über ein breit gefächertes Angebot verfügen. Es gibt Einrichtungen, die Spaß und Erlebnisse in den Vordergrund stellen, aber auch zum Kontakt mit der vielfaltigen Natur anregen sollen.
Die Insel hat unzählige sichere Strände zum Baden, die mit Spielplätzen ausgestattet sind, auf denen die Kleinen abwechslungsreiche Spielmöglichkeiten vorfinden. Außerdem verfügt sie über spezielle Einrichtungen, wie zum Beispiel: Wasser-, Themen-, Vergnügungsparks, Spielsäle, öffentliche Parks mit Spielgeräten, die für alle Altersstufen der Kinder vorgesehen sind. Hinzu gibt es auf der Insel verschiedene Parks, Unterhaltungszentren und Bereiche, in denen die Kinder unter Einbeziehung der Natur lernen und gleichzeitig Spaß haben können.
Ein weiterer Vorteil ür Familien mit Kindern sind die zahllosen Einrichtungen vom Typ Bungalow, mit ein oder zwei Schlafzimmern, Salon, Küche und Bad und hübschen privaten Gärten, wo die ganze Familie sich wie zu Hause fühlen kann und manchmal sogar mit allen Dienstleistungen eines Hotels verwöhnt wird.
Die meisten Hotels uns sonstigen Einrichtungen der Insel bieten eine Kinderbetreuun mit geschultem Personal und Miniclubs an, die ein abwechslungsreiches Programm für ihre Gäste ausgearbeitet haben.

Ein Mekka für Meeresliebhaber
Gran Canaria ist ein authentisches Paradies für alle Liebhaber des Meeres und des Wassersports. Diese Tatsache spiegelt sich in der hohen Anzahl der Weltmeister in verschiedenen Segelsportdisziplinen wider. Hinzu kommen sechs Goldmedaillengewinner bei den Olympischen Spielen: Jose Luis Doreste, Luis Doreste, Roberto Molina, Patricia Guerra, Domingo Manrique de Lara y Fernando Leon.; und der 13 malige Weltmeister im Windsurfen, Björn Dunkerbeck. Die milde Wassertemperatur (zwischen 18 Grad im Winter und 22 Grad im Rest des Jahres), die Wassersportanlagen und -häfen und die Meeres- und Windbedingungen bieten optimale Voraussetzungen, um das ganze Jahr verschiedene Wassersportarten betreiben zu können. Aufgrund der Meeresströmungen gibt es große wunderschöne Fischschwärme in der Nähe der Küste und in den Meerestiefen. Um diese von der Natur gegebenen guten Bedingungen ausnutzen zu können, entwickelte man entlang der 236 Km langen Küste eine vollständige Infrastruktur und Serviceangebote allgemeiner oder spezieller Art für die verschiedensten Wassersportarten. Fast überall auf der Insel gibt es Firmen, Clubs, Vereine oder Wassersporthäfen, damit die Sportfreunde ihrem Wunsch nach Aktivitäten im kristallklaren und tiefblauen Meereswasser das ganze Jahr über nachkommen können.

Quelle: La Gaceta de Canarias
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Gran Canaria - Städte und Sehenswürdigkeiten
Neben den traumhaften Stränden auf Gran Canaria hat die Insel auch an malerischen Städten und beachtlichen Kunstwerken etwas zu bieten. Die größte Stadt und zugleich Hauptstadt der Insel ist Las Palmas. Hier befindet sich zudem auch einer der wichtigsten Häfen des Atlantik. Im Jahr 1478 wurde die Stadt von Königin Isabella der Katholischen gegründet . Bis heute ist der historische Stadtkern erhalten geblieben. Las Palmas beschreibt sich selbst als "originelle Stadt". Sie verfügt über eine eigenständige Architektur, die mit ihren bunt bemalten Häusern dem typisch kanarischen Stil entspricht. Das Vegueta genannte Viertel -das älteste von Gran Canaria- besticht durch seinen Strassen mit Natursteinpflaster sowie die zahlreichen herrschaftlichen Bauten, die deutlich durch den lateinamerikanischen Kolonialstil beeinflusst wurden.

Im gleichen Viertel stößt man auch auf die Kathedrale der Hauptstadt, die sich am Platz Santa Ana befindet. Man begann ihren Bau 1497, der erste Gottesdienst nach der Fertigstellung konnte jedoch erst im Jahr 1570 abgehalten werden. Das Innere der Kathedrale entspricht dem gotischen Stil, wobei vor allem die drei Kirchenschiffe zu beachten sind. Als architektonisches Meisterwerk wird das Gewölbe der Krypta angesehen, die sich unter dem Hochaltar befindet. Im Innenhof des Gotteshauses liegt der Patio de los Naranjos: der Orangengarten, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

Im Besitz der Kathedrale befinden sich außerdem vielfältige Kunstschätze, welche sich entweder in der Kirche selbst oder aber im Diözesanmuseum besichtigen lassen. Das Museum wurde 1984 eingeweiht und beherbergt eine Reihe von interessanten Gemälden und Goldschmiedearbeiten, die Aufschluss über die sakrale Kunstgeschichte der Insel geben.

Ein absolutes Muss bei einer Besichtigungstour der Hauptstadt ist das Kolumbushaus. Es ist ein brillantes Bauwerk der herrschaftlichen Architektur. Zeitweise war es Wohnsitz der Gouverneure und des Vogts und es ist überliefert das der Entdecker Kolumbus hier übernachtete bevor er zu seiner Expedition nach Amerika aufbrach.Heute werden hier Dokumente und Gegenstände aufbewahrt, die bezeugen, welche Rolle die kanarischen Inseln bei der Entdeckung Amerikas spielten.

Die Atmosphäre der Hauptstadt ist fröhlich und lebendig, und zeugt von einer Bevölkerung mit südländischem Temperament. Der mediterrane Charakter kommt vor allem um den Canteras Strand zur Geltung. Eine Promenade voll von Licht und Leben, welche die Stadt mit dem Meer verbindet und wo man noch bis spät in die Nacht hinein flanieren kann. Das kulturelle Angebot der Stadt mit seiner hervorragenden Gastronomie und viele folkloristische Feierlichkeiten runden einen Besuch ab.

Im Landesinneren dagegen lässt sich eher der Charme der ländlichen Architektur erkunden. Als einer der schönsten Orte in den grünen Regionen der Berge wird Teror angesehen. Hierhin pilgern die Inselbewohner, um vor dem Hauptaltar der Basilika die Virgen del Pino - die Jungfrau der Pinie- zu verehren. Weitere schöne Städte sind Fataga und Santa Lucía, deren Gebäude sich in strahlendem Weiß inmitten der Palmenhaine erheben, die von den hohen Felsmassiven umgeben sind.

An den Hängen der Gebirgen gibt es zahllose malerische Bergdörfer zu entdecken, in denen das Leben größtenteils noch in seiner ursprünglichen, traditionellen Form verläuft und vom Tourismus unberührt blieb.

Besonders hervorzuheben sind noch die Städte Telde und Galdar, die beide einst die Hauptstädte von Königreichen waren, bevor die Spanier die Kanaren eroberten. Telde ist die zweitgrößte Stadt der Insel, und in seinem historisch Viertel San Fransisco scheint die Zeit still zu stehen. In den verschlungenen Gassen mit ihrem Kopfsteinpflaster fühlt man sich schnell in vergangene Jahrhunderte zurück versetzt.

Interessant ist hier ein Besuch des Museum León y Castillo, in dem die Arbeiten spanischer Künstler zu sehen sind. Telde ist auch Ausgrabungsort archäologischer Schätze von großer Bedeutung.

" Der malerische Fischerort Puerto de Mogan

" Die Dünen von Maspalomas

" Palmitos Park - Paradiesischer Palmen- und Vogelpark

" Der Trinkwasser-Staudamm im Barranco oberhalb von Maspalomas im Hinterland

" Das "Cruz de Tejeda", ein Aussichtspunkt am Gipfel mit Blick zum "Pico de Teide"

" Der Banana Park Maspalomas, typisch kanarischer Bauernhof (Finca)

" Felsnadel Dedo de Dios (Finger Gottes) in Puerto de las Nieves

" Cenebio de Valerón, über 290 Höhlen, die von den Ureinwohnern in den Tuffstein gehauen wurden

" Botanischer Garten Jardin Canario in Tafira Alta

" Der 80m hohe Monolith, Roque Nublo


Quelle: pairola-media
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Gran Canaria wird zum Weltreservat der Biosphäre
Die Insel Gran Canaria wurde vergangenen Juni zum Weltreservat der Biosphäre deklariert. Nach dieser Deklaration ist die Insel Gran Canaria nunmehr ein Teil des Netzes, das sich derzeitig aus 482 Reservaten in 102 Ländern zusammensetzt. Das Programm ist von der UNESCO mit dem Ziel geschaffen worden, die Natur zu erhalten und die sozialwirtschaftliche Entwicklung der lokalen Ortschaften anzutreiben. Das weltweite Netz der Reservate der Biosphäre, dem Gran Canaria von nun an ebenfalls angeschlossen ist, konzentriert seine Ziele auf die rationelle Verwaltung der natürlichen Ressourcen. Gleichzeitig unterstützt das Reservat der Biosphäre die Forschung und den Informationsaustausch zwischen den Mitgliedern, um die biologische Vielfalt auf internationaler Ebene zu erhalten.
Die Deklarierung eines Teils der Insel Gran Canaria zum Reservat der Biosphäre bringt ein auf die Umwelt bezogenes Gütesiegel mit sich, das gleichzeitig für Prestige und eine nach außen hin gerichtete Projektion spricht: Diese Elemente zeigen sich heute als vorrangig in einer Wirtschaft, die einen Teil ihrer Grundlage im Tourismus findet. Zudem repräsentiert sie wichtige Vorteile für die Einwohner des Gebietes, da die Möglichkeit besteht, neue sozialwirtschaftliche Entwicklungsprojekte anzugehen und den Erhalt von Ressourcen zu erleichtern.
Die Deklarierung zum Reservat der Biosphäre kommt keinem höheren Schutzgrad gleich, als dem, den das Umfeld im Rahmen der gültigen Rechtsprechung hat, und ermöglicht es, den Umweltschutz mit der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in Einklang zu bringen. Zu den Zielen zählt die Stimulierung und Förderung von neuen wirtschaftlichen Aktivitäten. Auf der anderen Seite stellt die UNESCO einige Kriterien auf, über die man die Deklarierung zum Reservat der Biosphäre erreicht. Das Gebiet muss über ein Mosaik aus ökologischen und anthropogischen Systemen verfügen und Konservierungsmittel dieser biologischen Vielfalt aufweisen. Zudem wird das geografische Gebiet in Kernzonen aufgeteilt, die kaum gestörte Ökosysteme unter gesetzlichen Schutz umfassen. Die Pufferzone umhüllt und schützt die Kernzone, und die äußeren Übergangszonen sind Stellen, an denen Modelle gefördert werden, die Ressourcen sinnvoll verwalten sollen. Diese Parameter verfolgen die Schaffung eines Verwaltungsplans zur Nutzung der Ressourcen und der menschlichen Aktivitäten in seiner Rolle als Reservat der Biosphäre. Gleichzeitig werden zu seinem Schutz Programme für Forschungsarbeiten, umweltbedingten Erziehung und zur Anwendung von Methoden der nachhaltigen Entwicklung ausgearbeitet. Die landschaftlichen Werte von Gran Canaria werden verwaltungstechnisch im Netz der natürlichen Gegenden festgelegt.
Basierend auf den Kriterien ökologischer Bedeutung und territorialer Kontinuität schlägt die Regierung von Gran Canaria über den Rat für Umwelt und Gewässer, der dem Inselrat José Jiménez Suárez vorsteht, eine territoriale Auswahl entsprechend der vom internationalen Programm Der Mensch und die Biosphäre (MaB) aufgestellten Gebietsaufteilung vor. Die vorgeschlagenen Gebiete repräsentieren am besten die biologische Vielfalt der Insel. Was man mit der Deklarierung zum Reservat der Biosphäre erreichen möchte, ist eine internationale Anerkennung der umweltbedingten Merkmale.

Gebietsaufteilung:
In Hinblick auf die Gebietsaufteilung, geht es zum einen um die Kernzonen, die sich aus dem Integralen Naturreservat Inagua in den Gemeinden Tejeda, Mogán und San Nicolás de Tolentino, dem Sonderreservat Güi-Güi in der Gemeinde San Nicolás de Tolentino, dem Naturpark Tamadaba in den Gemeinden Agaete, Artenara und San Nicolás de Tolentino, dem Naturpark Pilancones in der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana und dem Naturmonument Risco de Tirajana in der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana zusammen setzen.
Die Pufferzonen setzen sich aus dem Landpark Nublo zwischen den Gemeinden Artenara, San Nicolás de Tolentino, Tejeda, Vega de San Mateo, Mogán und San Bartolomé de Tirajana, dem Naturmonument Roque Nublo in der Gemeinde Tejeda, dem Naturmonument Tauro in der Gemeinde Mogán und dem Ort von Gemeinschaftsinteresse Amurga zusammen. Gleichzeitig beherbergen die Übergangszonen ein Gebiet, das sich aus dem Naturschutzgebiet Las Cumbres zwischen den Gemeinden Gáldar, Santa María de Guía, Moya, Valleseco und Vega de San Mateo sowie einem Einzugsgebiet entlang des Naturparks Pilancones und einem Seegebiet entlang des westlichen Küstenstreifens zwischen dem Strand von Mogán und dem Strand La Aldea zusammensetzt.
In Hinblick auf die von MaB gestellte Anforderung der Erhaltung, verfügt die Insel Gran Canaria über das Gesetz für Naturzonen der Kanarischen Inseln, um den Schutz und die Erhaltung der vorgeschlagenen Gebiete zu bewahren, was wiederum mit weiteren gesetzlichen Rahmen staatlicher Merkmale vervollständigt wird. In diesen Gebieten werden zudem die Programme für Gemeinschaftsentwicklung Leader umgesetzt, um dort die Modalitäten für den Gebrauch von natürlichen Ressourcen zu begünstigen, die mit der Erhaltung kompatibel sind und erweitert werden könnten, da sie an das Internationale Netz von Reservaten der Biosphäre angeschlossen sind.

Quelle: Spanisches Fremdenverkehrsamt / pairola-media (Erika Winterfeld)
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Reisebericht von airmuek-reiseberichte.de
Bei ITS haben wir 1 Woche Gran Canaria im Hotel Rondo in Playa del Inglés gebucht. Geflogen sind wir mit LTU ab Düsseldorf in 4,5 Std. bis Gando-Airport auf Gran Canaria. Die Zeitverschiebung beträgt minus 1 Std.
Ein Shuttle-Bus hat uns dann in 30 Min. in das ca. 25 km entfernte Playa del Inglés gebracht. Die Fahrt führt durch eine eher öde Landschaft.

Das 3-Sterne-Hotel Rondo liegt mitten im Ort an der Avenida Tirajana, bis zum Strand ist es ca. 1 km. Es handelt sich in dieser Kategorie um ein ganz ordentliches halbkreisförmig gebautes Haus mit 98 Zimmern, verteilt auf 5 Etagen. Die Zimmer sind geräumig, haben einen Balkon und liegen z.T. zur Straße (Lärm!), z.T. zum Pool hin. Da wir Halbpension gebucht hatten, gab es nicht nur morgens ein umfangreiches Frühstücksbüfett, sondern auch abends ein Büfett mit zahlreichen warmen und kalten Speisen einschließlich frisch zubereiteter chinesischer Gerichte - die Qualität war zumeist erfreulich.
Trotz der angenehmen Temperaturen um 23°C war unser Ziel weniger ein Strandurlaub (Wassertemperatur 20°C), stattdessen wollten wir die Insel kennen lernen. Deshalb haben wir bei Europcar für 5 Tage einen Mietwagen gebucht (Vollkasko € 150.-) und damit Gran Canaria erkundet.
Man kann aber auch mit Linienbussen von Playa del Inglés bzw. Las Palmas aus die meisten Punkte der Insel erreichen.

Die Südküste (Costa Canaria)
Am ersten Tag haben wir uns zunächst in Playa del Inglés umgesehen. Es handelt sich um einen typischen, auf Massentourismus ausgerichteten, Badeort. Grund sind der herrliche Sandstrand und die sich über 4 km erstreckende imposante Dünenlandschaft bis Maspalomas.
Playa del Inglés erlebt seit den 60er Jahren einen Bauboom. Es entstand das größte Touristenzentrum auf Gran Canaria mit über 20 großen Hotels, 250 Appartement-Anlagen und 350 Lokalen und Restaurants sowie große - auf Massentourismus ausgerichtete - Einkaufszentren wie Yumbo, Kasbah oder Cita. Eine Tourist- Information gibt es am Yumbo-Center.
High life ist in Playa del Inglés rund um die Uhr angesagt.
Unser Eindruck: hier wird man mehr als Tourist und weniger als Gast willkommen geheißen!
Das sieht schon anders in den Nachbarorten San Augustin (nordöstlich) und Maspalomas (westlich) aus, wo zwar an den Stränden auch mit Massenandrang zu rechnen ist. In den Orten geht es aber ruhiger und gepflegter zu.
Maspalomas liegt etwa 5 km von Playa del Ingles entfernt. Neben Appartementanlagen gibt es große Hotels (u.a. Oasis, Palm Beach, Maspalomas, Meloneras), viel Grün, gepflegte Cafés an der Promenade und Einkaufsmöglichkeiten für gehobene Ansprüche. Auch eine 18-Loch-Golfanlage gehört zum Ort. Geprägt wird das Stadtbild von einem riesigen Kongress-Zentrum. Der 1890 fertiggestellte Faro (Leuchtturm) ist 60 m hoch, kann bestiegen werden und bietet eine herrliche Aussicht. Der Strand ist feinsandig und geht in die weitläufige Dünenlandschaft über.

Die Westküste
Am nächsten Tag haben wir die Westküste erkundet. Von Playa del Inglés auf der Autobahn GC1 kommend mündet diese direkt in die Küstenstraße C812 ein. Von jetzt an ist Kurven- und Serpentinenfahren angesagt. Die Landschaft ist jetzt i.W. durch Steilküsten geprägt, die Küstenorte werden immer kleiner und beschaulicher (wenn auch viele Appartementanlagen in die Felsen hineingebaut wurden), der Strand ist sandig, später steinig.
Zunächst erreichen wir Puerto Rico. Vor 40 Jahren noch ein kleines Fischerdorf, ist es heute mit seinem Hafen das Zentrum der Segler schlechthin. Es werden aber auch Segeltörns für jedermann angeboten.
Viel schöner ist das ca. 10 km weiter westlich gelegene Puerto de Mogán., wo traditioneller Fischfang und moderner Individualtourismus eine harmonische Symbiose eingegangen sind. Es gibt ein Hafenbecken, wo man noch zuschauen kann, wie die Fischer ihre kreisrunden Fischreusen reparieren. Es schließt sich ein kleiner Segelhafen mit einer schmucken Promenade und schönen blumengeschmückten alten Häuschen an, in denen sich Cafés, Bars oder Restaurants befinden. Auch der Ortskern, der z.T. von kleinen Kanälen durchzogen ist, lohnt einen Bummel. Richtung Meer ist eine Anlegestelle für Hochseejachten entstanden.
Nach einer Erholungspause bei einem leckeren Capuccino im Café Mogán geht es nun in den "wilden Westen" mit Erhebungen bis 1.000 m Richtung Mogán. Die Fahrt auf der C810 führt durch den Barranco (Schlucht) hinauf, die Landschaft wird immer verwegener und insbesondere bei Los Azulejos sollte man an den Aussichtspunkten eine Pause einlegen, um die herrlichen grüngefärbten Gesteinsformationen zu bewundern. Der gesamte Westen wurde - Gott sei Dank! - zum Naturschutzgebiet erklärt, so dass die herrliche Landschaft (außer den Sünden beim Straßenbau) noch weitgehend intakt ist. Hat man schließlich San Nicolás erreicht, öffnet sich ein breites landwirtschaftlich genutztes Tal. Es werden überwiegend Tomaten angebaut. Nun geht die Fahrt wieder in Küstennähe weiter bis Agaete. Kurz vor Gáldar haben wir einen Abstecher nach Puerto de las Nieves gemacht.
Tipp: Diesen Umweg sollten sie unbedingt einplanen. Nicht nur weil hier ein Wahrzeichen von Gran Canaria zu sehen ist, der "Finger Gottes" (Dedo de Dios) - ein ca. 30 m aus dem Meer ragender schlanker Felsen. Am Hafen kann man in den Fischrestaurants hervorragenden und wirklich frischen Fisch zu annehmbaren Preisen essen !!!
Um nicht denselben Weg zurückzufahren, sind wir bei Gáldar auf die Autobahn und waren dann in gut einer Stunde wieder in Playa del Inglés. Bei der Inselumrundung haben wir ca. 200 km zurückgelegt.

Las Palmas
Die Inselhauptstadt war uns zwei Tage wert - ob sie es wert waren, ist eine andere Frage ...
Die Autofahrt von Playa del Inglés über die Autobahn bis Las Palmas dauert ca. 30 Minuten (Abfahrt Vegueta).
Mit ca. 400.000 Einwohnern ist Las Palmas die bei weitem größte Stadt der Kanaren und achtgrößte Stadt Spaniens. Gegründet wurde sie 1477 durch den Spanier Rejón. Las Palmas entwickelte sich zum Handelsplatz für Zuckerrohr und Sklaven. Seit 1927 ist Las Palmas Hauptstadt der Kanaren, wurde zu einem touristischen Ziel und ist heute ein Dienstleistungszentrum.
Eine organisch gewachsene Stadt im herkömmlichen Sinne stellt Las Palmas nicht dar, eher eine 12 Kilometer an der Nordostküste langgestreckte Besiedlung, die durch die Autobahn und Schnellstraßen zerschnitten wird ...
Ansehen sollte man sich die z.T. aus dem 15. Jh. stammende Altstadt Vegueta mit der Catedral de Santa Ana, die Ende des 19. Jhs. vollendet wurde. Mit dem Fahrstuhl kann man auf den Turm fahren (€ 1.50) und hat einen schönen Rundblick auf Las Palmas. Vor der Kathedrale befindet sich auch der Hauptplatz Plaza Santa Ana mit dem Rathaus, anderen Prachtbauten und Skulpturen von Hunden (nach denen Gran Canaria benannt sein soll). Sehenswert ist auch das Kolumbushaus Casa de Colon (ursprünglich der Gouverneurspalast) hinter der Kathedrale - ob Kolumbus allerdings je auf Gran Canaria gewesen ist, bleibt zweifelhaft. Das in einem schönen Gebäude untergebrachte Kolumbus-Museum dokumentiert anschaulich die Expeditionen von Kolumbus. Ansonsten sollte man in der Altstadt einfach bummeln, zu sehen gibt es genug.
Jenseits einer Schnellstraße schließt sich an die Altstadt das Viertel Triana an (benannt nach einem Stadtteil von Sevilla, weil früher Andalusier hierhin ausgewandert sind). Zuerst gelangt man zum Plaza Cairasco, an dem sich das prächtige Gebäude Gabineto Literario mit einem imposanten Treppenaufgang und die Iglesia San Francisco befinden. Geht man von dem Platz eine Querstraße rechts ab, stößt man auf die Calle Mayor de Triana, die Hauptgeschäfts- und Flanierstraße von Las Palmas. Sie mündet in den Parque San Telmo mit riesigen Gummibäumen.
Wenig attraktiv ist das nördlich gelegene Hafenviertel, einen Abstecher kann man hier zu der Festung Castillo de la Luz machen, die im 16. Jh. erbaut wurde und vor Piratenüberfällen schützen sollte. Der Mercado del Puerto zeigt zwar, was auf Gran Canaria an Fisch, Fleisch, Milchprodukten und Gemüse so verkauft wird, ist aber nicht so attraktiv wie z.B. in Palma auf Mallorca. Wir sind dann zum Parque Santa Catalina weitergegangen, dem größten Platz von Las Palmas (hier befindet sich auch das Parkhaus Elder, wo wir unser Auto abgestellt haben). Von hier ist es nicht weit zur Av. de Mesa y Lopéz, an der das größte Kaufhaus der Stadt, das El Corte Inglés, liegt.
Ein schöner Abschluss eines Besuchs von Las Palmas ist aber auf jeden Fall ein Aufenthalt an der Playa de las Canteras. Der kilometerlange Strand mit goldgelbem Sand lädt zum Baden oder Verweilen förmlich ein, zumal die Brandung des Atlantik durch ein Riff abgehalten wird. An der Promenade befinden sich zahlreiche Cafés und Restaurants.

Weg von der Küste
Wer nicht nur das Strandleben auf Gran Canaria genießen will, der wird von der landschaftlichen Schönheit der Insel begeistert sein, sobald er ins Landesinnere kommt!
Von Norden
Fährt man auf der Autobahn GC2 von Las Palmas aus westwärts, haben wir die Abfahrt nach Arucas gewählt. Mit 30.000 Einwohnern ist es die drittgrößte Stadt der Insel. Sie liegt am Fuße des Berges Montana de Arucas (402 m). In früheren Jahren führte intensive Landwirtschaft (Zuckerrohr, Bananen) zu großem Reichtum. Davon zeugt heute noch die aus schwarzem Lava errichtete Kirche Iglesia de San Juan Bautista, deren Bau 1909 begonnen wurde. Auch ein Bummel durch die Altstadt lohnt. - Mit dem Auto kann man eine schmale Straße den Berg hinauf fahren und wird durch eine schöne Aussicht auf Arucas und bis nach Las Palmas belohnt.
Von Arucas führt eine serpentinenreiche Strecke durch eine blühende Berglandschaft bis nach Teror. In der Stadt leben 11.000 Menschen. Die Häuser stellen ein schönes Beispiel kanarischer Baukunst dar - sie sind weiß-gelb getüncht und haben reich verzierte Holzbalkons. In der Basilika de Nuestra Senora del Pino steht auf dem Altar eine Figur der Schutzpatronin Gran Canarias "Virgin del Pino". Die Heilige Jungfrau von der Kiefer soll 1481 Bewohnern dieser Gegend in einer Baumkrone erschienen sein.
In Teror und im naheliegenden Firgas werden die bekanntesten Mineralwasser der Insel produziert. Und in Teror kann man auch ganz gut und nicht zu teuer Souvenirs einkaufen.
Hinweis: Die Frau des südamerikanischen Freiheitshelden Simón Bolivar stammte aus Teror.
Von Süden
Noch mehr wird man von der herrlichen Landschaft beeindruckt sein, wenn man von Playa del Inglés Richtung Fataga ins Inselinnere fährt. Die Fahrt geht in eine zerklüftete Landschaft. Hinter sich hat man einen schönen Blick auf die Südküste, vor sich mit Palmen bewachsene Barrancos und felsige Bergrücken. Nicht zu Unrecht spricht man vom "Gewitter aus Stein", das in 16 Mill. Jahren entstanden ist. Früher von Kiefernwäldern bedeckt, findet man heute Kakteen und viele blühende Pflanzen vor. Immer wieder gibt es Aussichtsplattformen (Miradors), um den Blick zu genießen und Photos zu schießen.
Zuerst erreicht man das Freilichtmuseum Mundo Aborigen, das das Leben der Ureinwohner der Kanaren - die Guanchen - dokumentiert. (Wegen der € 12.- Eintritt haben wir uns das nicht angetan. Den Höhlenwohnungen der Guanchen begegnet man unterwegs immer wieder und ansonsten findet man viel über deren Kultur im Museo Canario in Las Palmas. Die Guanchen waren off. Berber, die von der Sahara um 500v.Chr. hierhin gekommen sind ). Im Barranco de Fataga kann man - wenn man denn will - auf Kamelen reiten. Fataga selbst ist ein hübsches kleines Bergdorf und bietet sich als erster Zwischenstopp an. Weiter geht dann die Tour über San Bartolomé bis zum Heiligen Berg und Wahrzeichen der Gran Canarier, dem Roque Nubio. Es handelt sich um einen 1.813 m hohen Felsen, den man vom Parkplatz aus über einen Fußqweg erreicht. Ein Abstecher zum Roque Bentaiga und nach Tejeda - dem Bergdorf, nach dem die gesamte Zentralregion benannt ist - lohnt weniger. Dafür hat man - gute Sicht vorausgesetzt - einen Blick bis Teneriffa und kann den 3.700 m hohen Teide gut erkennen. In Tejeda soll es übrigens sonntags einen sehenswerten Markt geben.
Um nicht dieselbe Strecke zurückzufahren, sind wir über San Bartolomé nach Santa Lucia gefahren. Ebenfalls ein hübscher Ort, wo wir unseren Nachmittags-Kaffee genossen und alle Eindrücke verarbeitet haben. Danach ging die Fahrt in die Ebene hinunter und über die Autobahn nach Playa del Inglés zurück.

Zum Schluss einige Hinweise:
Gefahren wird auf Gran Canaria i.W. ganz zivilisiert. Statt Kreuzungen gibt es in der Regel Kreisverkehr.
Die Beschilderung an den Straßen ist z.T. gut, z.T. verwirrend, z.T. fehlt sie auch.
Wasser ist knapp. Leitungswasser sollte man nicht trinken.
In Las Palmas (aber auch in Playa del Inglés) sollte man auf seine Wertsachen aufpassen.

Quelle: airmuek-reiseberichte.de

 
 
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